Kriminalistik nennt die Methoden der Verbrechensverhütung und Strafverfolgung mit Beweisfindung, Beweissicherung und Beweisführung.
Sie bedient sich der Natur- und Geisteswissenschaften.
WIE? WANN? WAS? Verhalten an Tatorten und Vorgehensweisen …
Kriminalistik nennt die Methoden der Verbrechensverhütung und Strafverfolgung mit Beweisfindung, Beweissicherung und Beweisführung.
Sie bedient sich der Natur- und Geisteswissenschaften.
Kriminalstrategie beschreibt das Gesamtkonzept kriminalpolizeilicher Verbrechensverhütung und -verfolgung. Sie wird unterteilt in Kriminaltechnik, -taktik, -medizin, -psychologie und -dienstkunde.
Materialspuren werden nach ihren stofflichen Eigenschaften unterschieden. Ihre Substanz kann fest, flüssig und gasförmig sein. Als Materialspuren gelten zum Beispiel die chemisch- physikalischen Eigenschaften eines Lacksplitters oder die molekular- genetischen Merkmale von Blut.
Eine Mordkommission wird nach einem Mord gebildet. Im Normalfall besteht sie aus etwa 10 Personen aus verschiedenen Abteilungen. Für jeden Mord wird eine andere Mordkommission gebildet. Etwa 4 Personen sind für die Spurensicherung am Tatort zuständig.
Bei komplizierten Fällen (mehrere Tatorte, viele Zeugen, o.ä.) kann eine Mordkommission aus 20 und mehr Leuten bestehen.
Sicherungsangriff nennt man die Phase in der man die Spuren und Sachbeweise feststellt, die für die spätere gerichtliche Untersuchung von Bedeutung sind.
Es gilt diese unmittelbar nach Bekannt werden der Tat und des Tatortes zu erhalten und bei der Gefahr einer Veränderung der Spuren (z.B. durch Witterung oder Neugierige) zu schützen.
Spuren sind alle Veränderungen in der materiellen Umwelt, die Rückschlüsse auf die sie verursachenden Vorgänge zulassen und mit Hilfe der Spurenkunde erschlossen werden können. Sie werden in Material-, Form-, Situations-, und Ab-, oder Eindrucksspur unterteilt.
Die Spurensuche erfolgt am Tatort nach Simulation der Tat und nach den Regeln eines Suchplanes. Erst wenn der Kriminalist über den Tatablauf im Klaren ist, kann er den kriminalistischen Tatort bestimmen.
Die Schwere des Deliktes bestimmt die Art des Suchplanes.
Heute haben Janine, Monique und ich unsere ausgearbeiteten Definitionen und Erklärungen den einzelnen Kategorien zugeordnet. Dabei hatten wir dann zeitweise ein kleines Problem was die einheitliche Größe der Schrift betrifft. Doch das konnten wir dann auch schnell lösen. Anna-Sophie hat in der Zeit einen möglichen Bericht über den Todesfall geschrieben.
Der Suchplan legt fest, wie am Tatort nach Spuren gesucht wird. Es wird zwischem heuristischem und systematischem Suchplan unterschieden.
Beim heuristischem Suchplan wird nur am erkennbaren Handlungsort des Täters und am Täterein-/ -ausgang nach Spuren gesucht.
Der systematische Suchplan wird nur bei schweren Delikten (z.B. Mord) verwendet. Hierbei wird der Tatort in Sektoren unterteilt, welche nach und nach untersucht werden.
Der heuristische Suchplan ist ökonomischer, birgt aber die Gefahr, dass Zufallsspuren übersehen werden.
Ein schwacher Verdacht gegen eine Person macht diese zum Verdächtigen. Erst ein starker Verdacht macht ihn zum Beschuldigten.
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