Archiv für 21. April 2008

Sicherungsangriff

Sicherungsangriff nennt man die Phase in der man die Spuren und Sachbeweise feststellt, die für die spätere gerichtliche Untersuchung von Bedeutung sind.

Es gilt diese unmittelbar nach Bekannt werden der Tat und des Tatortes zu erhalten und bei der Gefahr einer Veränderung der Spuren (z.B. durch Witterung oder Neugierige) zu schützen.

 

Spur

Spuren sind alle Veränderungen in der materiellen Umwelt, die Rückschlüsse auf die sie verursachenden Vorgänge zulassen und mit Hilfe der Spurenkunde erschlossen werden können. Sie werden in Material-, Form-, Situations-, und Ab-, oder Eindrucksspur unterteilt.

 

Spurensuche

Die Spurensuche erfolgt am Tatort nach Simulation der Tat und nach den Regeln eines Suchplanes. Erst wenn der Kriminalist über den Tatablauf im Klaren ist, kann er den kriminalistischen Tatort bestimmen.

Die Schwere des Deliktes bestimmt die Art des Suchplanes.

 

Tätigkeitsbericht 21.04.2008

Heute haben Janine, Monique und ich unsere ausgearbeiteten Definitionen und Erklärungen den einzelnen Kategorien zugeordnet. Dabei hatten wir dann zeitweise ein kleines Problem was die einheitliche Größe der Schrift betrifft. Doch das konnten wir dann auch schnell lösen. Anna-Sophie hat in der Zeit einen möglichen Bericht über den Todesfall geschrieben.

 

Suchplan

Der Suchplan legt fest, wie am Tatort nach Spuren gesucht wird. Es wird zwischem heuristischem und systematischem Suchplan unterschieden.

Beim heuristischem Suchplan wird nur am erkennbaren Handlungsort des Täters und am Täterein-/ -ausgang nach Spuren gesucht.

Der systematische Suchplan wird nur bei schweren Delikten (z.B. Mord) verwendet. Hierbei wird der Tatort in Sektoren unterteilt, welche nach und nach untersucht werden.

Der heuristische Suchplan ist ökonomischer, birgt aber die Gefahr, dass Zufallsspuren übersehen werden.

 

Verdächtiger/ Beschuldigter

Ein schwacher Verdacht gegen eine Person macht diese zum Verdächtigen. Erst ein starker Verdacht macht ihn zum Beschuldigten.

 

Tätigkeitsbericht 14.04.2008

Heute beginnen wir damit unseren Blog zu entwerfen. Wir haben uns darauf geeinigt, ein vorgefertigtes Thema von WordPress zu nehmen. Die 2. Möglichkeit, die Software herunter zu laden und ein eigenes Thema zu kreieren, hätte uns zwar bei der Gestaltung mehr Möglichkeiten geboten, aber so können mehrere von uns parallel an dem Blog arbeiten. Schon nach kurzer Zeit haben wir ein passendes Bild für unseren Seitenkopf gefunden: ein Fingerabdruck.

Währenddessen stellt Janine schon ihre ersten Tätigkeitsberichte online. Anna hat schon die wichtigsten Kategorien erstellt, in denen wir die Beiträge veröffentlichen werden. Dabei wird unser erstes Problem deutlich: die Formate der Artikel sind nicht einheitlich.

In dieser Stunde haben wir es nicht mehr ganz geschafft dieses Problem zu lösen, aber wir werden daran zu arbeiten. Als Hilfsmittel haben wir, das leider nur in Englisch vorhandene, WordPresshandbuch zur Verfügung.

Trotzdem haben wir heute viel geschafft: Im Internet habe ich auf diversen Seiten nach interessanten Informationen zur Spurensicherung geforscht und war unter anderem auf der Seite vom BKA und von Interpol. Vieles kann ich später für den Begriffskatalog verwenden.

 

Spurensicherung

Tatort „ Konservierung“ durch

  • Fotografie/ Videografie: berührungsfreie (Beweis-)sicherung aller sichtbaren und unsichtbaren Spuren; Übersicht- und Detailaufnahmen; Nahaufnahmen immer mit Maßstab und Hilfsmitteln als Blickfang
  • Direkte Asservierung der Spur im Original
  • Sicherung durch Reproduktion
  • Zeichnerisch
  • Protokollarisch -lückenlose Dokumentation, Asservatenliste fertigen
  • Vergleichsmaterial erheben
  • Asservate spurenschonend verpacken

Vermeidung von Fremdspuren durch die Ermittler

  • Ganzkörperanzug mit Füßlingen und Kapuze
  • Handschuhe (wenn nötig zwischendurch wechseln)
  • eventuell Mundschutz

 

Tätigkeitsbericht 14.04.2008

Die von uns bisher favorisierte Variante einen Wikipedia Eintrag zu erstellen haben wir verworfen, da es bereits sehr ausführliche und gut recherchierte Einträge zu diesem Thema gibt.

An der Idee eine Website zu erstellen, zweifle ich jedoch. Eine Website fordert eine permanente Aktualisierung und Kontrolle. Andererseits würden wir gerne unsere Ergebnisse digital präsentieren und die Möglichkeit haben ein Interview einzuarbeiten, sowie eine Art Begriffskatalog anzufertigen. Vielleicht könnten wir auch einen kurzen Film mit verschiedenen Interviews drehen. Dies hängt sicherlich auch von dem jeweiligen Interviewpartner ab und wie viele wir finden. Monique hat bereits mit der Öffentlichkeitsstelle der Polizei Kontakt aufgenommen, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Stephanie und ich haben von Polizisten im erweiterten Bekanntenkreis gehört und versuchen ebenfalls dort nachzuhacken. In der Zwischenzeit haben wir uns darauf verständigt einen Blog zu erstellen. Wir wollen einen Begriffskatalog anfertigen, einige Artikel schreiben und das Interview einstellen.

Auf Grund eines Tipps haben wir uns für den Anbieter wordpress entschieden. Leider hat von uns bisher noch keiner intensiver in einem Blog gearbeitet, auch wenn wir in SeBe bereits eine kleine Einführung in die Thematik hatten. Heute waren Stephanie und ich hauptsächlich damit beschäftigt den Blog von den Einstellungen und dem Layout unseren Vorstellungen anzupassen. Wir wollten ein übersichtlichen Aufbau, verschiedene recherchierbare (kleiner Schlagwortkatalog) Kategorien und einen thematisch passenden Hintergrund. Nachdem uns die vorhandenen Vorschläge nicht komplett gefielen, haben wir den Seitenkopf selbst gestaltet und den Rest übernommen. Leider haben wir bisher noch keine Möglichkeit gefunden die Einträge im Begriffskatalog alphabetisch zu sortieren.

Ich hätte nicht erwatet, dass die technische Umsetzung so viel Zeit in Anspruch nimmt. Monique und Janine haben, aber schon einige Definitionen und Begriffserklärungen fertig gestellt und veröffentlicht.

 

Schusswaffen

In Betracht kommen Pistolen, Revolver, Büchsen, Flinten, Maschinenpistolen, selbst hergestellte oder veränderte Waffen, Druckluft- oder Gasdruckwaffen; evtl. mit Schalldämpfer.

 Spurensuche:

  • systematisches und gezieltes Absuchen des Tatortes und seiner Umgebung
  • evtl. Einsatz von Metallsuchgeräten, Spürhunden, Taucher

 Spurensicherung:

  • bei Sicherstellung immer Handschuhe tragen, um Übertragungen von Fingerspuren, Hautschuppen etc. zu vermeiden
  • Ladezustand, erkennbare Funktionsstörungen, Position Trommel bei Revolver dokumentieren
  • anhaftende Fremdspuren, besonders Partikel im Bereich der Laufmündung gegen Verlust schützen
  • Schweißspuren, Fingerabdruckspuren und Handschuhspuren schützen
  • das Entladen der Waffe und die weitere Spurensicherung ist den kriminaltechnischen Spezialisten zu überlassen

Maßnahmen bei Sicherstellung:

  • Lage fotografieren
  • Beschreibung von Waffenart, Lage, Ladezustand
  • lose Spuren abnehmen und asservieren
  • Waffe entladen!
  • Pistole: Magazin entnehmen, Patrone aus Patronenlager entnehmen,
  • Revolver: Position der Trommel markieren, alle Patronen aus den einzelnen Kammern entnehmen und genau dokumentieren
  • Schusswaffen allgemein: Sicherung der Einzelspuren, Beschreibung der Waffe, Ursprünglicher Ladezustand, allgemeine Zustandsbeschreibung, Fotografie von beiden Seiten
  • Hülse und Geschoss: Lage markieren, Lage fotografieren, Lage genau vermessen, Hülse mit Holzstäbchen aufnehmen, weich verpacken, Geschoss mit den Fingern aufnehmen (Handschuhe tragen), nie mit Pinzette
  • Verpackung der Waffe

 

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